26 Feb

Prosegur steigert Gewinn nach Steuern in 2014 um 1,8 Prozent auf 159 Millionen Euro

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26/02/2015

  • Bei konstanten Wechselkursen nimmt das organische Wachstum um mehr als 10 Prozent zu
  • Vor allem in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum konnte das operative Ergebnis verbessert werden

Madrid, 26. Februar 2015. Prosegur, ein Weltmarktführer der privaten Sicherheitsbranche, hat 2014 einen konsolidierten Gewinn nach Steuern von 159 Millionen Euro erzielt. Dieses Ergebnis kommt einer Steigerung von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleich. Bei konstantem Wechselkurs verbessert sich der Vorsteuergewinn (EBIT) um etwa 30 Prozent auf 307 Millionen Euro.

Das Unternehmen generierte Umsätze in Höhe von 3,8 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 2,4 Prozent gegenüber 2013 entspricht. Trotz eines schwierigen makroökonomischen Umfeldes, das von den Währungsabwertungen in Lateinamerika und einer Konjunkturschwäche in Brasilien geprägt war, hat das organische Wachstum ohne Wechselkurseffekte um mehr als 10 Prozent zugelegt.

Insgesamt konnte Prosegur 2014 sein operatives Ergebnis verbessern und seine Position in allen Ländern stärken, in denen das Unternehmen präsent ist.

Entwicklung nach Regionen
Besonders hervorzuheben ist der Umsatzzuwachs in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum um rund 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 1,6 Milliarden Euro. Dieser Anstieg erklärt sich vor allem durch die positive Geschäftsentwicklung in Spanien und die guten Ergebnisse in Deutschland, die um mehr als 32 Prozent zunahmen. Im asiatisch-pazifischen Raum konnte Prosegur seine Aktivität mit einem organischen Wachstum von über 20 Prozent festigen.

In Lateinamerika sind die Umsätze bedingt durch die lokalen Währungsabwertungen um 2,4 Prozent auf insgesamt 2,2 Milliarden Euro gesunken. Dennoch stiegen die Umsätze in der Region bei konstantem Wechselkurs um mehr als 16 Prozent, wobei sich insbesondere die Märkte in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Kolumbien überaus positiv entwickelten.

Liquidität und Verbesserung der Schuldenstruktur
Im Juni des vergangenen Jahres hat Prosegur, das von der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) mit einem ‚stabilen BBB‘ bewertet wird, einen Konsortialkreditvertrag über 400 Millionen Euro abgeschlossen.

Damit konnte das Unternehmen seine durchschnittlichen Finanzierungskosten auf 3,5 Prozent senken. Die Nettoverschuldung beläuft sich somit auf 611 Millionen Euro. Mit dieser Transaktion verbessert Prosegur seine Liquidität und wird die Schuldenstruktur im kommenden Geschäftsjahr weiter optimieren.

Spartenentwicklung
Prosegur ist derzeit in drei unterschiedlichen Geschäftsbereichen tätig: Integrierte Sicherheitslösungen mit den Unterbereichen Bewachung und Technologie, Geld- und Wertelogistik sowie Alarmanlagen.

In der Sparte Integrierte Sicherheitslösungen konnte Prosegur 2014 insgesamt Umsätze in Höhe von rund 1,9 Milliarden Euro erzielen. Der Bereich Geld- und Wertelogistik meldet weltweit Umsätze in Höhe von 1,7 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleichkommt. Hierbei muss vor allem die positive Entwicklung in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum erwähnt werden, wo die Umsätze um mehr als 33 Prozent gestiegen sind. Prosegur betreut weltweit mehr als 80.000 Geldautomaten, verfügt über eine Flotte von 5.200 gepanzerten Fahrzeugen und eröffnete 2014 neue Niederlassungen in Deutschland, Brasilien, Peru und Portugal. Die Sparte Alarmanlagen, die fast 400.000 Kunden weltweit zählt, verzeichnete Umsätze in Höhe von rund 181 Millionen Euro.

Neue Dienstleistungen im Bereich Computer- und Netzsicherheit
Um aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen und der steigenden Nachfrage nach Lösungen rund um Risikomanagement und Datensicherheit im Internet zu begegnen, hat Prosegur den Geschäftsbereich Computer- und Netzsicherheit ins Leben gerufen.

Dazu hat das Unternehmen ein Kompetenzzentrum geschaffen, in welchem aktuell Lösungen für drei Unterbereiche entwickelt werden: logische Sicherheit für den Schutz von IT-Systemen, digitale Überwachung oder Monitoring von Inhalten in Internet und sozialen Netzwerken und schließlich Cyberaufklärung zur tiefergehenden Analyse krimineller Tätigkeiten im Internet.