30 Apr

Prosegur steigert Gewinn nach Steuern im ersten Quartal 2015 um 18,4 Prozent auf 47 Millionen Euro

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30/04/2015

  • Umsatz um mehr als 9 Prozent auf 968 Millionen Euro gestiegen
  • Das Unternehmen hält seine Margen trotz des makroökonomischen Umfelds in Lateinamerika aufrecht

Madrid, 30. April 2015. Prosegur, ein Weltmarktführer der privaten Sicherheitsbranche, hat im ersten Quartal 2015 einen konsolidierten Gewinn nach Steuern von 47 Millionen Euro erzielt. Dieses Ergebnis kommt einer Steigerung von 18,4 Prozent gegenüber dem Vorjahrsquartal gleich.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt 83 Millionen Euro, was einer Steigerung von 7 Prozent entspricht. Der Umsatz von Prosegur beläuft sich im ersten Quartal auf 968 Millionen Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs von mehr als 9 Prozent gegenüber dem Ergebnis in 2014.

Entwicklung nach Regionen
Hinsichtlich der geografischen Verteilung der Einnahmen stieg der Umsatz in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr um 1,5 Prozent auf 382 Millionen Euro, was der wirtschaftlichen Lage der Region entspricht. Gerade im asiatisch-pazifischen Raum hat Prosegur seine Aktivitäten mit einem Wachstum von über 17 Prozent weiter ausbauen können.

In Lateinamerika betrug der Umsatz in den ersten Monaten des Jahres 586 Millionen Euro. Dieses Ergebnis kommt einer Steigerung von über 15 Prozent gleich. Nach Ländern aufgeschlüsselt ist das Wachstum in Brasilien um 1 Prozent leicht zurückgegangen. Der Umsatz in Argentinien, Paraguay und Uruguay ist um mehr als 48 Prozent gestiegen und auch Chile gehört mit einem Umsatzwachstum von über 14 Prozent zu den leistungsstarken Märkten.

Solide Finanzstruktur
Es ist Prosegur gelungen, seine durchschnittlichen Finanzierungskosten auf 3,2 Prozent zu reduzieren; ein bemerkenswerter Meilenstein, wenn man bedenkt, dass dies Währungen mit Zinssätzen über dem des Euro beinhaltet. Die Nettoverschuldung ist um 55 Millionen Euro auf 556 Millionen Euro gesunken.

Darüber hinaus hat Prosegur seine Fähigkeit zur Generierung von Barmitteln ausgebaut und den Trend der Optimierung seiner Schuldenstruktur fortgesetzt. Außerdem hat Standard & Poor’s (S&P) seine Bewertung des Unternehmens mit einem „stabilen BBB“ aufrechterhalten.

Spartenentwicklung
Prosegur legt den Schwerpunkt dauerhaft auf Innovation, um seinen Kunden auf deren jeweiligen Tätigkeitsbereich zugeschnittene spezialisierte Sicherheitslösungen bieten zu können. Hierfür ist das Unternehmen derzeit in drei Sparten aktiv: Integrierte Sicherheitslösungen mit den Unterbereichen Bewachung und Technologie, Geld- und Wertelogistik sowie Alarmanlagen.

Der Bereich Integrierte Sicherheitslösungen meldete für das Quartal einen Umsatz von 480 Millionen Euro, d.h. eine Steigerung von 7,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr. Im Bereich Geld- und Wertelogistik betrug der Umsatz weltweit 437 Millionen Euro, was gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum einem Anstieg von über 11 Prozent gleichkommt. In Europa und im asiatisch-pazifischen Raum nahm der Umsatz dabei um 3 Prozent auf insgesamt 127 Millionen Euro zu, vor allem aufgrund der Geschäftstätigkeit in Deutschland und Australien, da Prosegur in diesen beiden Ländern ein Referenzunternehmen der Branche ist. In der Sparte Alarmanlagen betrug der Umsatz 52 Millionen Euro, er ist also gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 17,4 Prozent gestiegen.

Alarmlösungen werden in den Schwellenländern immer mehr nachgefragt, insbesondere von der wachsenden Mittelschicht, die einen besseren Schutz für ihre Unternehmen und ihr Zuhause wünscht. Das Engagement des Unternehmens in diesem Bereich hat sich dieses Jahr in Form eines weltweiten Anstiegs der Alarmsystemverträge um 20% ausgezahlt.

Jahresbericht gemäß Global Reporting Initiative (GRI)
Prosegur versteht, dass ein verantwortungsbewusstes Management eine zentrale Rolle in der Unternehmenskultur spielen muss. Daher fühlt sich das Unternehmen gegenüber seinen verschiedenen Stakeholdern verpflichtet; Mitarbeiter, Kunden, Aktionäre und die Gesellschaft im Allgemeinen. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen seinen Jahresbericht 2014 präsentiert, welcher seine wirtschaftliche, ökologische und soziale Leistung in den letzten zwölf Monaten darlegt.

Dieses Dokument entspricht den von der Global Reporting Initiative (GRI), einer unabhängigen internationalen Organisation zur Förderung des Nachhaltigkeitsengagements von Unternehmen, vorgegebenen G4-Leitlinien für Nachhaltigkeitsbilanzen. Der Jahresbericht wurde gemäß der „umfassenden“ Version der GRI verfasst, was der höchsten Stufe der Befolgung entspricht. Darüber hinaus wurde der IIRC-Rahmen (International Integrated Report Council) bei der Erstellung der integrierten Jahresberichte als Referenz verwendet.